Pellets.
Wo gibt’s so was?! Resteverwertung, Effizienz, raumsparend,umweltfreundlich – und alles buchstäblich auf einem Haufen!
Früher wurden Holzheizungen mit Holzscheiten bestückt. Heute werden im modernen, naturbewussten Haushalt Holzpellets verwendet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Holzscheiten sind Pellets hocheffektive Resteverwerter (Restholz, Sägespäne, etc.), die durch Pressung eine hohe Energiedichte bekommen und wie kleine Kraftwerke funktionieren. Sie duften gut, leisten viel durch den Wegfall von Bindemitteln, sparen deutlich mehr Platz und sind wesentlich effizienter als Heizholz. Und der Knüller: Sie sind CO2-neutral und quasi nachwachsend.
Pellets sind inzwischen ein genormter Brennstoff und sind beim Hersteller oder Brennstoffhandel erhältlich. Sie haben eine zylindrische Form mit einem Durchmesser von 5 bis 6 mm. Je nachdem welche Heizung Sie mit Pellets bestücken, gibt es sie beispielsweise im Mehrwegsack (15 kg), im Bigpack (1.000 kg) oder sie werden wie Heizöl im Tankwagen angeliefert.
Sie haben die Wahl: Wie wär’s mit einer Holzpellets-Zentralheizung?
Mittlerweile gibt es gelungene Heizmöglichkeiten, die es gestatten, einen Teil oder die gesamte Zentralheizung mit dieser Biomasse zu bestreiten. Holzpellets-Zentralheizungen funktionieren mit Primärofentechnik. Die komplette Heizung umfasst einen Brenner und eine Raumentnahme (Steigschnecke und Raumaustragungsschnecke). Mit einem Primärofen kann bereits die gesamte Wärmeversorgung eines Niedrigenergie-Einfamilienhauses bestritten werden. Die Wärme wird mit einem Wasser-Wärmetauscher an das Heizsystem und als angenehme Strahlungswärme direkt an den Aufstellungsraum übergeben.
Pellets- Zentralheizungen funktionieren in allen Ausprägungen vollautomatisch, selbst die Zündung ist elektrisch – Sie sorgen nur dafür, dass die Behälter voll sind. Diese befinden sich wie Öltanks in einem Lagerraum, der trocken und luftdicht sein und sich neben dem Heizraum befinden sollte. Bei der Lieferung werden die Pellets vom Tankwagen direkt in den Lagerraum eingeblasen. Eine Förderschnecke verbindet den Lagerraum mit dem Brenner und transportiert die Holzpellets zum Kessel.
Je nach Kesselmodell reicht bei geringer Leistung eine Behälterfüllung für einen Dauerbetrieb von bis zu 100 Stunden aus. Die Schadstoffemissionen liegen weit unter den Werten herkömmlicher Stückholzfeuerungen.
Für Haushalte, die eine gute Atmosphäre schätzen und gesundheits- und umweltbewusst leben wollen, ist diese Heizform wahrhaft überdenkenswert.
Pelletsöfen werden gefördert!
Wir haben die „Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (Bundesanzeiger Nr. 234)“.
Informieren Sie sich bei uns [Kontakt], wir setzen diese Technik seit Jahren selbst ein.
Sie wollen mehr wissen?
Holzvergaserkessel
Informationen zum Heizen mit CO2-neutralen
und nachwachsenden Rohstoffen - www.ag-energie.org
Pellets: Die Fakten - www.calimax.com
Vor- und Nachteile, Platzbedarf, Lagerung, Lieferung, Kosten:
Hier steht was Sie wissen müssen… - www.energiesparhaus.at
Beispielhafter Kostenvergleich verschiedener Heizsysteme - www.carmen-ev.de

