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Holzvergaserkessel

Holzvergaserkessel gibt es in unterschiedlichen Ausführung: nur für Biomasse (Holz, Pellets, usw.) oder in Kombinationen mit Öl und/oder Gas. Der Vorteil von Kombinationsbrennern ist einfach: Die Brenner lösen einander ab und Ihre Energiebilanz wird wesentlich effektiver.

Egal für was Sie sich entscheiden: Ein Heizsystem, das Biomasse nutzt, ist technisch genauso ausgereift, wie ein gewohntes Heizsystem mit Öl oder Gas.

Heizungsvergleich:
Bei einer Energie- und Schadstoffbilanz der unterschiedlichen Brennmaterialien sollte nicht nur die Abgasmessung berücksichtigt werden, sondern auch die Belastungen berücksichtigt werden, die bei der Gewinnung, Verarbeitung, dem Transport und der Entsorgung anfallen (ganzheitlichen Umweltbilanz eines Energieträgers). Bezieht man diese Kriterien mit in den Vergleich ein, ist der Energieträger Holz jedem anderen Brennstoff überlegen!
Insofern ist eine Entscheidung für diese Heizart nicht nur sinnlich begründet sondern auch kühl kalkuliert, da sie wirtschaftlich ist.
holzkesselvergaser

Das Grundprinzip des Holzvergaser-Heizkessels

Wie auch bei anderen Systemen, findet die Trocknung der Restfeuchte im Holz, die Vergasung (Pyrolyse) und die Vorverbrennung der leicht brennbaren Bestandteile im Füllschacht statt. Dabei liegt der Brennstoff auf einer Bodenplatte aus Spezialguss anstatt auf einem Rost. In der Mitte dieses Bodens befindet sich der Wirbelkammerbrenner, durch den die Verbrennungsgase nach unten hindurchströmen. Aufgrund der Verwirbelung mit Sekundärluft findet hier die Hauptverbrennung statt. Der Brenner schafft stattliche Temperaturen bis 1100°C, in denen auch die schwerzündenden Bestandteile verbrennen, die Verbrennung erfolgt in Stufen. Dies bedeutet Effektivität und damit Wirtschaftlichkeit.

Die meisten Kessel, die wir für Sie verwenden, funktionieren mit Frischluftgebläse: Da sie geringe Mengen befördern, kosten sie nicht viel Strom. Außerdem stehen sie im Raum, d.h. sie „verstopfen“ nicht und leben lange. In ihrer Herstellung kosten sie ebenfalls nicht viel und sie sind gut zu ihrem Schornstein – alles Vorteile, die Sie nutzen sollten.

Kombigerät oder nicht?
Ein Holzvergaserkessel erbringt seine Nennleistung im Gegensatz zu Öl- oder Gaskesseln nicht 24 Stunden pro Tag. Diese ist abhängig vom verwendeten Holz und von der geforderten Leistung: Bei voller Leistung reicht eine Holzfüllung ca. 3 - 5 Stunden.
Man braucht nicht kontinuierlich zu heizen. Bei Nacht oder bei Abwesenheit geht das Feuer aus. Während dieser sogenannten „Fehlzeiten“ übernimmt ein Pufferspeicher die Wärmeversorgung des Hauses. Der Pufferspeicher muss aber stets nachgeladen werden, wenn der Holzkessel brennt. Hier kann ein Kombigerät einsetzen, z.B. ein Doppelheizkessel.

Beispiel Doppelheizkessel:
Dieser kann sowohl an einen gemeinsamen als auch an zwei getrennte Kaminzüge angeschlossen werden. Getrennte Kaminzüge erlauben den gleichzeitigen Betrieb beider Feuerungen, damit wird die Leistung addiert. Damit Sie nicht doppelt ins Schwitzen geraten, wird durch ein Abgasthermostat dafür gesorgt, dass nicht beide Kessel gleichzeitig laufen. Ist die Biomasse ausgebrannt, beginnt der zweite Kessel seine Arbeit.

Ein nettes Stück Technik!

Die Kessel besitzen eine elektronische Regelung mit diversen Fühlern, die die Kesselarbeit auf die Außentemperatur abstimmt. Eingebauten Uhren sorgen für Nachtabsenkung und/ oder eine zeitabhängige Boilerregelung.

Wir haben Sie neugierig gemacht? Kommen Sie zu uns, wir zeigen’s Ihnen! (Selbstnutzung seit Jahren!)

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